Warning: Call-time pass-by-reference has been deprecated in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/extensions/Autolink/AutoLink.php on line 94 Notice: Undefined variable: desc in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/extensions/Description/Description.php on line 63 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/f/f7/03_13.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/4/45/03_14.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/f/fe/03_15.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/f/f4/03_16.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/f/f7/03_17.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/d/d4/03_18.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/1/1a/03_19.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/3/3b/03_20.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/d/df/03_21.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/0/0b/03_22.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/7/71/03_23.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/d/d9/03_24.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: mkdir(): SAFE MODE Restriction in effect. The script whose uid is 10005 is not allowed to access /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/images/thumb/a/a4/03_25.png owned by uid 30 in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php on line 2012 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php:2012) in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/WebResponse.php on line 16 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/GlobalFunctions.php:2012) in /srv/www/vhosts/shopleiter.eu/httpdocs/mediawiki/includes/WebResponse.php on line 16 Suchmaschinen Optimierung – ShopleiterWiki
Cloud Commerce Conference in Augsburg

Suchmaschinen Optimierung

Aus ShopleiterWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine gute Platzierung in Suchmaschinen mittels Suchmaschinen Optimierung ist für jeden Online-Shop-Betreiber der Erfolgsgarant im Web. Magento liefert Ihnen eine technologisch saubere Basis, welche die grundlegenden Parameter berücksichtigt. Sicherlich ist noch nicht alles optimal, aber die Varien-Leute sind auf einem guten Weg.

Inhaltsverzeichnis

3.2.2 Konkrete SEO-Tipps für Shops

Abb. 3.13: Organic Search vs. Paid Search

Das Hauptziel sämtlicher SEO-Bemühungen ist es, Suchmaschinen das Crawlen Ihrer Webseiten zu erleichtern und somit den Content möglichst vieler Seiten passend zu Ihren Keywords zu indexieren. In einem perfekten HTML-Quelltext findet ein Suchmaschinen-Spider die wichtigsten Suchbegriffe in Textform gleich zu Beginn des body-Tags. Die allermeisten einfachen Templates zeigen im Quellcode zuerst den Header-Bereich inklusive der Navigationsleiste, dann die linke Spalte und nicht selten erst danach den eigentlichen Hauptinhalt (Content) mit den Produktinformationen. Mit der Formatierung durch Cascading Stylesheets ist es möglich, den Content-Bereich vor dem Kopfbereich und der linken Spalte anzuzeigen.

<body>
  <div id="myShop">
    <div id="myContent">
      <div id="myMainContent">
        <div class="myHeading"><h1>Samsonite Rucksack</h1></div>

Listing 3.6: CSS-gesteuerter Quelltext mit div-Containern

Der Webcrawler, Spider oder Bot von Suchmaschinen, wie Google, [[Yahoo] oder [Live|Live Search]] (früher MSN Search) durchforstet automatisch das World Wide Web, analysiert Webseiten und benutzt die Ergebnisse für Benutzer-Suchanfragen. Der SEO Starter Guide verrät die besten Tipps, mit denen Sie Ihren Online-Shop in den Suchergebnissen auf die vorderen Seiten bringen:

  1. Nutzen Sie beschreibende Kategorie- und Dateinamen in der URL!
  2. Erstellen Sie für jede Seite einen passenden und einmaligen Seitentitel!
  3. Verwenden Sie im head-Bereich den description-Meta-Tag!
  4. Gestalten Sie eine einfache und verständliche Seitennavigation!
  5. Bieten Sie Ihren Kunden wertvollen Seiteninhalt an!
  6. Verfassen Sie beschreibende Link- und Anchor-Texte!
  7. Verfassen Sie geeignete Überschriften zur Seitenstrukturierung!
  8. Optimieren Sie den Einsatz von Produktbildern auch mittels alt-Tags!
  9. Erzeugen Sie eine korrekte robots.txt-Datei, mit der Sie unnütze Seiten entfernen!

Die Webanalyse-Experten von OneStat haben untersucht, wie oft in Suchmaschinen nach Ein- und Mehrwort-Begriffen gesucht wird. Mit Ein-, Zwei- und Drei-Wort-Suchbegriffen holen Sie sich schon etwa 80 % der Nachfrage ein. Keyword-Kombinationen mit 2 bis 3 Suchbegriffen werden genauso gern genutzt, wie Suchbegriffe aus einem einzigen Wort.

Andere Studien belegen ein ähnliches Ergebnis, wobei zwar viele Suchanfragen aus einem einzigen Keyword bestehen (broad search), dem generischen Suchbegriff. Der Anteil der Zwei- und Drei-Wort-Kombinationen beträgt aber immerhin rund 50 %. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Zitat von Yahoo Search Marketing: „Four Keywords or more, and you are into their (consumer) deep buy cycle. You are in the money.”. Im broad search Bereich befindet sich der Suchmaschinen-Benutzer erst noch auf Informationssuche, während er bei spezifischen Suchabfragen verstärkt bereit ist, einen Kauf zu tätigen. Das Umsatzpotential liegt demzufolge bei spezifischen Suchbegriffen im Long-Tail-Segment. Als Shop-Betreiber lohnt es sich daher, bei der Auswahl der Suchbegriffe Wortkombinationen mit vier und mehr Wörtern einzusetzen.

Abb. 3.14: Klickhäufigkeit in Abhängigkeit von der Wortanzahl

Mit Hilfe näher qualifizierender Zusätze (Qualifyer) bilden Sie recht simpel kombinierte Suchbegriffe. Den Typ und die Anzahl solcher Qualifyer ist abhängig vom jeweiligen Geschäftsbereich. Einige übliche Kandidaten sind: kaufen, billig, bestellen, Versand, aber auch Städte, Farben, Materialien oder Geschmäcker. Zum besseren Verständnis hier noch einige beispielhafte Kombinationen: „Aktentasche Leder“, „Fitnessriegel Vanille“, „Reise Berlin“, „Dekomaterial bestellen“ oder „Unterwäsche rot“. Klar ist: Wer nach „Hotel buchen“ sucht, signalisiert eher ein Kaufinteresse als ein User der nur nach „Hotel“ sucht.

Nutzen Sie beschreibende Kategorie-/Dateinamen für die URL-Struktur!

In Magento gibt es auf der Produkt- bzw. Kategorie-Seite folgende Stellschrauben: URL, Seitentitel, alt-Attribut bei Bildern sowie Meta-Tags für „description“ und „keywords“. Optimalerweise enthalten alle aufgeführten Elemente die relevanten Schlüsselbegriffe (Long-/Short-Tail-Keywords), da die Spider diese Informationen einlesen und auswerten.

Standardmäßig generiert Magento den URL-Namen eines Produkts aus dem Produktnamen und dem hierarchischen Kategorienamen. Anpassungen nehmen Sie vor unter „Katalog › Produkte verwalten › Produktinformationen › Allgemein“ (Catalog › Manage Products › Product Informationen › General). Die hierfür verantwortlichen Informationsfelder sind der „Name“ (Name) sowie der „URL Schlüssel“ (URL Key). Die URL-Bestandteile, die aus dem Hierarchie-Baum entstehen, pflegen Sie bei „Katalog › Kategorien verwalten“ (Catalog › Manage Categories).

Abb. 3.15: Allgemeine Produktinformationen eines Artikels

Praxis-Tipp: Duplizieren von Artikeln

Die Duplizieren-Funktion von Produkten ist recht bequem und beschleunigt das Anlegen von Artikeln. Allerdings wird auch der URL-Key übernommen. Den Schlüssel müssten Sie bei duplizierten Artikeln dann noch manuell abändern. Magento lässt keinerlei doppelte URL‘s zu, daher wird automatisch eine fortlaufende Nummer beim Duplizier-Vorgang vergeben. Funktionstechnisch ist dieses Vorgehen zwar in Ordnung, aber SEO-technisch betrachtet, ist das natürlich nicht sehr hilfreich.

Im Normalfall wird die Information im Feld Name als Link genutzt. Sie können im Feld URL Schlüssel jedoch individuelle Angaben eintragen. Dies ist immer dann empfehlenswert, falls der Produktname Umlaute oder sonstige Sonderzeichen enthält. Umlaute ersetzt das System durch den normalen Buchstaben, z. B. aus „ä“ wird „a“. Besser ist es, wenn Sie manuell beim Verfassen eines Beitrages statt dem Umlaut „ä“ als Alternative „ae“ eintragen. Bevorzugt trennen Sie einzelne Keywords mit einem Bindestrich (-).Verwenden Sie keinen Unterstrich (_). Beachten Sie jedoch: Ändern Sie nur den Kategorienamen, dann führt dies nicht zu einer neuen URL. Erst sobald Sie auch den URL Schlüssel ändern, entsteht ein neuer Link. Bereits im Suchmaschinen-Index aufgenommene Links benötigen dann zum fehlerfreien Aufruf von aktualisierten Kategorie-Seiten eine 301 Weiterleitung.

Abb. 3.16: URL-Bezeichnung mit aktiviertem URL-Rewriting

Eine Auswertung von Sistrix zeigt jedoch Überraschendes: Danach wären Keywords im URL-Pfad anscheinend nicht so wichtig. Laut Abbildung 3.17 zeigt sich, dass das Keyword über den gesamten Bereich der SERPs in etwa gleich oft im Pfad auftaucht. Daraus lässt sich ableiten, dass Seiten mit sprechenden URLs nicht generell immer weiter vorne zu finden sind. Aus Usability-Sicht ist dennoch aus unserer Sicht günstiger, mit sprechenden URL-Pfaden zu arbeiten.

Wesentlich besser sieht das Verhältnis bei Keywords im Host- bzw. Domainnamen aus. Es scheint so, als ob der Domainname mit eingebautem Keyword ein ziemlich wichtiger Ranking-Faktor ist. Andererseits ist es aber auch möglich, dass Webseiten oft mit dem Domainnamen verlinkt werden und über den Link-Text stark an Gewicht gewinnen.

Abb. 3.17: Keyword im Hostnamen und Pfad als Ranking-Faktor

Weitere Tipps und Tricks rund um beschreibende Kategorie- und Dateinamen entnehmen Sie Tabelle 3.5.

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Nehmen Sie beschreibende Wörter für die URL Nutzen langer URLs mit unnützen Parametern

Wählen von sehr allgemeinen Texten in URLs

Einsetzen von vielen Keyword-Wiederholungen

Erzeugen Sie einfache Verzeichnisstrukturen Erstellen massenhafter Unterverzeichnisse

Texten von Verzeichnisnamen ohne Seitenbezug

Verknüpfen von Keywords mit Unterstrichen

Stellen Sie nur eine einzige URL pro Seite bereit Ansteuern einer Seite von Subdomain und root

Vermischen von www und anderen Subdomains

Verwenden übertriebener Großschreibung

Tabelle 3.5: Richtlinien für eine saubere URL-Struktur

Praxis-TIPP: Unterstriche vs. Bindestriche in der URL

Im Internet finden Sie im Blog von Matt Cutts einen informativen Artikel zur Verwendung von Unterstrichen in der URL im Vergleich zu Bindestrichen.

  • URLs mit keyword1_keyword2: Google liefert nur dann einen Suchtreffer, sobald Benutzer nach „keyword1_keyword2“ bzw. „keyword1 keyword2“ suchen.
  • URLs mit keyword1-keyword2: Solche Seiten erscheinen immer dann, wenn ein Benutzer nach „keyword1“, „keyword2“ oder „keyword1 keyword2“ sucht.

An folgendem Beispiel lässt sich dies hervorragend demonstrieren: Unser Beispiel-Link lautet www.domain.tld/stadt-san_francisco.html. Die Suche funktioniert leider nicht mit „Stadt Francisco“, da San und Francisco durch den Unterstrich aneinander kleben. Nur die Suche nach „Stadt San Francisco“ oder „San Francisco“ liefert einen Treffer.

Dashes vs. underscores (08/2005)

Erstellen Sie pro Seite einen korrekten und einmaligen Seitentitel!

Den Seitentitel finden Sie im oberen Kopfbereich des HTML-Quellcodes. Dieser Titel erscheint in der Titelleiste des Browsers und oft als Überschriftenzeile in Suchergebnissen. Die Suche nach „contenido Tutorial“ liefert den Treffer mit dem Seitentitel in Abbildung 3.18: „contenido Tutorial – contenido eBook contenido Tutorial v4.8.x“. Die gesuchte Keyword-Kombination, wie „contenido Tutorial“, muss natürlich im Titel erscheinen.

Abb. 3.18: Seitentitel auf der Google Suchergebnisseite

Glücklicherweise besteht der Seitentitel aus der Bezeichnung des Produktnamens. So ist auf jeden Fall gewährleistet, dass jeder Seitentitel ein Unikat ist. Bei selbst entwickelten PHP-Seiten (besonders Landing-Pages) muss darauf geachtet werden, Variablen zu nutzen, beispielsweise $ort, $geschmack oder $farbe. Generell ist es wichtig, dass Sie die ersten vier Wörter durch variable Informationen abdecken. Dies gilt gleichermaßen für den Seitentitel wie auch den Beschreibungstext. Stellen Sie nicht den Firmen- oder Domain-Namen an die erste Stelle, sondern besser den Produktnamen.

Die Abbildung 3.19 zeigt deutlich, wie die Zahl der Keyword-Nennungen ansteigt, je weiter vorne in den Treffern der Suchergebnissen eine Seite steht. Folglich ist es sicherlich berechtigt, den title-Tag als Onpage-Ranking-Faktor anzuerkennen.

Abb. 3.19: Keyword im title-Tag als Rankingfaktor
So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Beschreiben Sie präzise den Inhalt der Seite Wählen eines Titels ohne Bezug zum Content

Nutzen von nichts sagenden Titeln („Untitled“)

Erstellen Sie für jede Seite einen eigenen Titel Verwenden von Einheitstiteln auf allen Seiten
Nutzen Sie kurze und beschreibende Titel Einsetzen extrem langer Seitentitel

Vollstopfen des Titels mit zu vielen Keywords

Tabelle 3.6: Richtlinien zum (Seiten-)Titel-Tag

Verwenden Sie im head-Bereich den description-Meta-Tag!

Der description-Meta-Tag (Meta Beschreibung) dient oft als so genanntes Snippet in den Suchergebnissen und sollte im Idealfall den Seiteninhalt kurz und informativ zusammenfassen. Es empfiehlt sich, für jede Seite einen individuellen Beschreibungstext zu vergeben. Im Bedarfsfall ist ebenso der Einsatz von Variablen sinnvoll. Besitzen unterschiedliche Seiten den gleichen Beschreibungstext, dann ist das für eine Suchmaschine schon ein erster Indikator für Duplicate Content. Eine Abwertung in den Suchmaschinen könnte die Folge sein. Im Zweifelsfall lassen Sie das Textfeld lieber leer.

Abb. 3.20: Meta-Tag Informationen bearbeiten

Die Meta-Beschreibung muss sich deutlich vom Seitentitel (Meta Title) unterscheiden. Idealerweise packen Sie den zentralen Suchbegriff bzw. die Suchbegriffe gleich an den Anfang des Beschreibungstextes. Verwenden Sie nicht mehr als 160 Zeichen in Form eines zusammenhängenden Satzes und vermeiden Sie reine Wort-Auflistungen. Zwar speichert Magento bis zu 255 Zeichen, Google zeigt aber weniger in den SERP’s (Ergebnisseiten) an.

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Fassen Sie den Seiteninhalt korrekt zusammen Schreiben von Texten ohne Bezug zum Inhalt

Aufnehmen von losen Keyword-Sammlungen

Kopieren des Seiteninhalts in die Description

Erstellen Sie pro Seite eine eigene Description Nutzen von allgemeinen Beschreibungstexten

Verwenden einer einzigen Standard-Description

Tabelle 3.7: Richtlinien zum Description Meta-Tag

Praxis-TIPP: Pro Webseite nur maximal 3 Keyword-Kombinationen

Es ist es besser, für jede Seite individuelle und unterschiedliche Keywords zu vergeben, am besten nicht mehr als 2 bis 3 Kombinationen pro Seite. Mit Keyword-Kombination ist ein Long-Tail-Keyword gemeint, wie „Trolley Samsonite Sahora Upright“. Keinesfalls sollten diese standardmäßig auf jeder Produktseite identisch sein. Auch der Einsatz von zu vielen Keywords gilt als Spam-Versuch und hat eine Abwertung durch die Suchmaschine zur Folge. Insgesamt betrachtet, erscheint der keywords-Meta-Tag mittlerweile übrigens eher unwichtig.

Gestalten Sie eine verständlich strukturierte Seitennavigation!

Die Hauptnavigation Ihres Online-Shops ist besonders wichtig. Sie hilft Ihren Besuchern, aber auch den Suchmaschinen, schnell einzelne Artikel und Produktseiten zu finden. Jeder Online-Shop besitzt eine so genannte Homepage, Rootseite oder Startseite. Sie ist üblicherweise die am häufigsten besuchte Seite und dient den Besuchern als erster Anlaufpunkt zur Navigation innerhalb der Shops. Die Navigation beeinflusst ziemlich entscheidend, wie Besucher von dieser allgemeinen Startseite zu den Detailseiten gelangen. Gibt es zu einem bestimmten Thema mehrere Informationen, dann macht es Sinn, eine separate Einstiegsseite als Landing-Page zu gestalten, die verwandte Seiten bündelt.

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Aufbauen einer schlanken Navigationshierarchie Erstellen einer sehr verschachtelten Navigation

Anfertigen von extrem versteckten Deep Links

Bieten Sie Text(-Links) für die Navigation an Darbieten von (Flash-)Animation zur Navigation

Einsetzen von Drop-Down-/JavaScript-Menüs

Nutzen von Bild-Links als einzige Zugriffsart

Verwenden Sie eine breadcrumb-Navigation Weglassen der nützlichen Navigationshilfe
Erstellen Sie HTML-, Video- & XML-Sitemaps Nutzen von Sitemaps mit defekten Hyperlinks

Präsentieren einer HTML-Sitemap ohne Struktur

Bieten Sie eine nützliche 404-Seite Gestatten der Indexierung von 404-Seiten

Anbieten einer allgemeinen Info „Not found“

Einsetzen eines anderen Seitendesigns

Tabelle 3.8: Richtlinien für eine ordentliche Seitennavigation

Einige aktuelle JavaScript Navigationen die heutzutage zum Einsatz kommen, landen im Quelltext als Textlinks meist in Form von Listen, mittels ul und li. Die Pauschalaussage, dass JavaScript in Navigationen schlecht ist, muss nicht unbedingt zutreffend sein. Abzuraten ist von solchen Skripten bei denen die Linknamen live zur Laufzeit des Skripts auf der Seite entstehen oder bei Lösungen, die überhaupt keine Unterscheidung bei den Linknamen generieren.

Praxis-Tipp: alt- und title-Attribute für Multimedia-Inhalte

Eine Suchmaschine liest und verarbeitet Text schneller als Multimedia-Inhalte. Damit diese überhaupt indexiert werden, empfehlen wir Ihnen eine Alternativbeschreibung und einen Titel einzubauen. Verwenden Sie daher besser keine reinen Bild-Navigationselemente.

Improved Flash indexing (06/2008)

Bieten Sie Ihren Kunden wertvollen Seiteninhalt an!

Nützlicher und fesselnder Content, so genannter Unique Content, ist ein wichtiger Punkt für SEO-Maßnahmen. Es bringt nichts, der zehnte Shop mit einer identischen Produktbeschreibung des Herstellers zu sein. Ein potenzieller Shop-Kunde ist immer bestrebt, möglichst aussagekräftige Artikelbilder und Produktbeschreibungen zu bekommen, um sich leichter für einen Kauf zu entschließen. Ausführliche Produktbeschreibungen, zusätzliche Informationstexte, Produktbewertungen oder Produktvideos locken Besucher in Ihren Shop. Beachten Sie beim Anlegen eines Artikels einige wichtige Punkte:

  • Lassen Sie eine unnütze Einstiegs- und Willkommensseite weg!
  • Erstellen Sie einen sprechenden und aussagekräftigen Artikelnamen!
  • Schreiben Sie eine kurze treffende Kurzübersicht- und Beschreibung!
  • Einfügen von Fotos mit sprechenden Dateinamen und alt-Attribut!
  • Lassen Sie Käufer Ihren Service, Ihre Produkte und Artikel bewerten!
  • Erzeugen Sie informative Zusatztexte bzw. Artikelbeschreibungen!
  • Vergeben Sie oder andere Shop-User Tags als Produktschlagworte!

Manche Shop-Systeme beglücken die Besucher auf der Startseite mit einer schlichten Begrüßungs- bzw. Willkommensseite. Eine solche Seite nennt sich Splashscreen. Sieht gelegentlich nett aus, ist aber meist ziemlich sinnlos. Weder eine Suchmaschine noch ein Shop-Besucher hat davon einen Nutzen. Im Gegenteil, der User erwartet Informationen, sucht Produkte oder Angebote. Die eingebaute Zwischenseite erfordert nur noch einen extra Mausklick. Lassen Sie diese Seite besser gleich weg und bieten Sie schon hier neueste Infos oder Artikel an.

Denken Sie gleich beim Anlegen neuer Artikel an einen aussagekräftigen Artikelnamen, in den Sie relevante Suchbegriffe einbauen. Den mit aktiviertem URL-Rewriting landen diese Keywords in der URL. So lautet der Artikelpfad für die Kamera in Abbildung 3.21 bspw. /olympus-stylus-750-digitalkamera.html:

Abb. 3.21: Wichtige Suchbegriffe im Artikelnamen integrieren

Erstellen Sie zu Beginn des Artikels eine kurze Zusammenfassung, eine Schlagzeile von etwa 2 bis 3 Sätzen. Falls Sie eine Überschrift (Headline) vergeben, dann bauen Sie gleich die wichtigsten Begriffe ein. Heben Sie die Headline mit Fettschrift hervor, z. B. mit strong oder mit b. Die Artikel-Kurzbeschreibung hinterlegen Sie im Feld „Katalog › Produkte verwalten › Produktinformationen › Descriptions › Short Descriptions“ (Catalog › Manage Products › Product Informations › Descriptions › Short Descriptions). Weitere Zusatzinformationen speichern Sie in der gleichen StoreView im Feld „In Depth“.

Wann immer es geht, dann fügen Sie Ihrem Artikel ein oder mehrere Bilder hinzu. Einerseits erwecken Sie beim Shop-Besucher mehr Aufmerksamkeit und andererseits besteht so die Möglichkeit, Traffic über die Google Bildersuche zu erhalten. Achten Sie beim Bild ebenso auf einen sprechenden Dateinamen. Nicht so gut ist ein Dateiname wie img0815.jpg, besser geeignet ist olympus-stylus-750-digitalkamera.jpg. Bringen Sie im alt-Attribut ein paar Stichwörter unter. Das geht in Magento recht simpel: „Katalog › Produkte verwalten › Produktinformationen › Bilder › Bezeichnung“ (Catalog › Manage Products › Product Informationen › Images › Label).

Abb. 3.22: alt-Attribut für Produktbilder eintragen

Sind die (Artikel-)Texte informativ, verlinken andere Internetuser auf Ihre Content-Seiten in diversen WeBlogs, Online-Foren, Bookmark-Diensten, Freundeskreis- oder Business-Netzwerken. Die natürliche Kommunikation zwischen Menschen hilft Ihnen dabei, das Ansehen Ihrer Website sowohl bei Usern als auch bei Suchmaschinen aufzubauen. Dies gelingt nur in den wenigsten Fällen ohne qualitativ hochwertigen Content. Je mehr Inhalte Ihre Website hat, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Internetnutzer in Ihren Shop gelangen. Veröffentlichen Sie auf Ihrer Website regelmäßig neue Texte. Dies freut einerseits die Besucher, andererseits ebenso die Suchmaschinen. Sehr beliebt für die Verlinkung sind besonders PDF-Dokumente mit interessanten eBooks und Tutorials. Unter Descriptions hinterlegen Sie die ausführlichen Artikelbeschreibungen. Achten Sie auch hierbei darauf, dass Sie die wichtigsten Suchbegriffe nochmals wiederholen.

Kein oder nur wenig eigener Content

Standardmäßig ist die Verschlagwortung mittels Tags (Suchwörter) aktiviert. Die Tags erscheinen dann am unteren Ende des jeweiligen Artikels in einer Stichwortliste. Sie selbst, aber auch Shop-Besucher, können für jeden einzelnen Artikel Suchbegriffe eingeben, die für den Artikelinhalt relevant sind. Pro Artikel sollten es nicht mehr als 5 Tags sein. Die Tags erscheinen jedoch erst nach der Freischaltung durch den Shop-Betreiber.

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Schreiben Sie leicht lesbare und verständliche Texte Erstellen umgangssprachlicher Texte

Schreiben von Texten mit Rechtschreib-/Grammatikfehlern

Einbinden von wichtigen Texten in Bildern

Planen Sie eine übersichtliche Text-Darstellung Weglassen von Überschriften

Erstellen langer Texte ohne Absatztrennung

Darstellen von Text in Bildern

Verwenden Sie die Sprache der Sitebesucher Nutzen langweiliger Keyword-Kombinationen

Einsetzen nicht verwendeter Suchbegriffe

Verfassen Sie eigene neue Textinhalte und Dienste Kopieren bereits existierender Textpassagen

Duplizieren anderweitig schon genutzter Texte

Anbieten gehaltloser Textinhalte /Dienste

Schreiben Sie Texte für User (nicht für Crawler) Aufzählen unzähliger Keyword-Kombinationen

Einbauen absichtlicher Rechtschreibfehler

Verstecken von Texten vor Sitebesuchern

Tabelle 3.9: Richtlinien für interessante und nützliche Seiteninhalte

Die immer häufiger erscheinenden kleinen Video Thumbnails in der Google-Ergebnisseite bezieht Google durch Video Sitemaps von Webseiten.

Abb. 3.23: Video Thumbnail im Google Index

Formulieren Sie beschreibende Link- und Anchor-Texte!

Der Anchor-Text ist die klickbare Textpassage eines Textlinks. Für Verweise in HTML gibt es das a-Element (anchor = Anker). Gemeinsam mit dem href-Attribut entsteht daraus ein Hyperlink. Im HTML-Quellcode befindet sich der Anchor-Text innerhalb des Tags a href="..." title="...">Anchor-Text</a. Diesen Text bieten Sie den Shop-Besuchern als Link-Text an. Anstelle von Text sind auch andere Inline-Elemente erlaubt – häufig kommen Grafiken zum Einsatz.

Dieser Anchor-Text informiert Besucher und Suchmaschinen über die interne oder externe Webseite, zu der verlinkt wird. Je interessanter der Anchor-Text ist, desto einfacher fällt den Besuchern die Navigation und desto leichter versteht eine Suchmaschine, wovon die verlinkte Seite handelt. Extrem hilfreich ist dieser Text beim Linkaufbau, auch als Linkbuilding bezeichnet. Hierbei müssen Sie bevorzugt auf themenrelevante Backlinks achten. Unter Umständen bringen wenige qualitativ wertvolle Backlinks mehr, als viele Backlinks, die nicht von themenspezifischen Websites stammen.

Eher negative Beispiele für die Macht von Linktexten gab es vor einigen Jahren mit der Keyword-Kombination „Miserable Failure“, die direkt auf einen offiziellen biografischen Text über George W. Bush verlinkte. In Österreich bekannt wurden solche Google-Bomben durch das Begriffspaar „völlige Inkompetenz“, das in der Google-Suche zur privaten Website des damaligen Finanzministers führte. Das bekannteste Schweizer Beispiel entstand durch die Suche nach „jämmerlicher Waschlappen“, wodurch Sie auf eine bundesrätliche Webseite gelangten. Es gibt aber auch lustige Beispiele. Suchen Sie in Google mal nach „Hier klicken“, dann erscheint auf Platz eins ein Verweis auf den Adobe Reader. Anscheinend wird extrem häufig als Linktext „Hier klicken“ verwendet, um für den Download des PDF-Readers zu werben.

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Wählen Sie beschreibenden Text als Link-Text Erstellen allgemein gültiger Link-Texte

Einsetzen von Link-Texten ohne Seitenbezug

Verwenden von URLs als Link-Text

Setzen Sie kurze und präzise Link-Texte ein Nutzen ganzer Sätze/Absätze als Link-Text
Fertigen Sie leicht als Link erkennbare Links an Erzeugen von Hyperlinks die aussehen wie Text

Nutzen von Bilder als nicht erkennbarer Link

Nutzen Sie Link-Texte zur internen Verlinkung Erzeugen nicht hilfreicher Links für User

Bilden von Link-Texten rein für Suchmaschinen

Tabelle 3.10: Richtlinien für korrekte Link-Texte

Natürlich ist es nicht im Sinne von Suchmaschinen, reine Linklisten im Web einzulesen, da aus Suchmaschinen-Sicht darin kaum sinnvolle Informationen enthalten sind. Als seriöser Shop-Betreiber sollten Sie Abstand nehmen von reinen Linktausch-Anbietern. Speziell um solche Manipulationsversuche zu erkennen, geht der Google-Crawler neue Wege, um gewissermaßen gute Links von schlechten Links zu trennen. Reine Ansammlungen mit Keyword-Listen sind wertlos, wenn diese lieblos nebeneinander stehen und auf diverse Domains verlinken. In künftigen Versionen bemerkt der Google Bot sicherlich, dass direkt neben einem Link ein anderer erscheint. Er bemerkt ebenso, dass ein Link nicht viel mit dem anderen zu tun hat.

Ihnen dürfte bewusst sein, dass nicht jeder Link von Hand überprüfbar ist. Der Trick dabei ist: der Spider liest nicht nur alleine den Link-Text, sondern untersucht die nahestehenden Wörter um den Link-Text herum. So kann er das Thema einer Seite bereits grob einschätzen, d.h. nebeneinander liegende themenfremde Links sind nicht von Vorteil. Höher gewichtet und weitaus sinnvoller sind Links, die im Kontext zur Seite stehen, auf die der Link-Text verlinkt, z. B.:

  • positiv (Contextual Link): Bauhaus - Profis für Werkstatt, Haus und Garten
  • negativ (Linkliste): Krankenversicherung – Kredite – Auto – FreeSMS

Verfassen Sie geeignete Überschriften zur Seitenstrukturierung!

Sistrix untersuchte die Angabe des Suchbegriffs in beliebig vielen, mit h1 ausgezeichneten Überschriften im Content. Hierbei wurde überraschenderweise festgestellt, dass es keinen nennenswerten Zusammenhang zwischen der Häufigkeit bei der Nutzung von Keywords in Überschriften erster Ordnung und der Position in den Trefferlisten der Suchmaschine Google gibt. Etwas anders sehen die Ergebnisse bei der Auswertung h2 bis h6 Headlines aus. Vernachlässigt man die Gewichtung zwischen den einzelnen Überschriftengrößen, dann läßt sich feststellen, dass Seiten, bei denen die Suchbegriffe in den Überschriften h2 bis h6 häufiger vorkommen, auf den vorderen SERPs-Positionen zu finden sind. Fazit: Die untergeordneten Überschriften besitzen scheinbar eine größere Relevanz im Ranking als h1 Überschriften.

Abb. 3.24: Keywords in Überschriften als Rankingfaktoren

Ebenfalls ausgewertet wurde, ob und wie häufig auf Webseiten ein Suchbegriff im body-Text mit strong oder b hervorgehoben ist. Dabei stellte man fest: Gerade auf den vorderen Plätzen der Suchmaschinen-Treffer sind Texte häufiger durch bold oder strong hervorgehoben. Die Stärke dieses Elements als Ranking-Faktor ist zwar eher schwach, dennoch ist auf den vorderen, stärker umkämpften Positionen ein leichter Anstieg erkennbar.

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Erzeugen Sie Überschriften als Textauszug Platzieren von Text ohne Strukturierungszweck

Anbieten von h1 anstatt em oder strong

Einsetzen unstetiger Überschriftengrößen

Setzen Sie Überschriften sparsam ein Anbieten übermäßig vieler Überschriften

Einbinden der kompletten Seite in Überschrift

Nutzen von Headings rein zur Textauszeichnung

Tabelle 3.11: Richtlinien für den korrekten Einsatz von Überschriften

Praxis-Tipp: Validator für Web Accessibility hilft bei Site-Strukturierung

Erstellen Sie eine saubere Headline-Struktur. Mit WebAIM lassen sich die verwendeten h1 bis h6 Headlines mit „Outline View“ anzeigen. So finden Sie schnell inkorrekt sortierte Überschriften, ohne logische Reihenfolge. Als erste Überschrift erwartet das Online-Tool einen h1-Text.

Validator für Web Accessibility – Evaluierungstool

Optimieren Sie den Einsatz von Produktbildern!

Laut eigenen Aussagen von Google haben Bilder und Fotos mit einem hohen Ranking in der Google Bildersuche kaum einen Einfluss auf den PageRank. Dennoch empfiehlt sich eine Bilder-Optimierung, um die Keyword-Dichte und Themenrelevanz der Seite und darin enthaltener Links zu steigern.

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Erstellen Sie kurze beschreibende Dateinamen Verwenden allgemeingültiger Dateinamen

Einsetzen übermäßig langer Dateinamen

Notieren von Keyword-Sammlungen im alt-Text

Verwenden Sie das alt-Attribut bei Bildern Verfassen zu langer Texte im alt-Attribut

Anbieten von Bildern rein zur Site-Navigation

Speichern Sie alle Bilder in einem Verzeichnis Anlegen verschiedener Bilderordner

Erstellen übermäßig vieler Unterverzeichnisse

Nutzen Sie die Formate: JPG, GIF, PNG, BMP Einsetzen korrekter Dateinamen und Extensions

Anlegen von Bildern im Format TIF, CDR, etc.

Tabelle 3.12: Richtlinien für Suchmaschinen-optimierte Bilder

Solange Suchmaschinen Bilder nicht wirklich lesen können, sind sie auf Informationen in Textform angewiesen. Vergeben Sie daher mit dem alt-Attribut bei allen Produktbildern erklärenden Text, der das jeweilige Bild näher beschreibt.

Ebenso wie bei den anderen Keyword-bezogenen Ranking-Faktoren hat Sistrix versucht, das Google-Stemming nachzubilden. Als Stemming bezeichnet man bei der Suche ein Verfahren, mit dem verschiedene Varianten eines Wortes auf ihren gemeinsamen Wortstamm zurückgeführt werden, wie „Bestellung“ auf „bestellen“. Diesmal hat man genauer betrachtet, wie häufig ein Suchbegriff in den Alternativ-Texten (alt-Attribut) der Bilder auftaucht. Genauso wie bei den Dateinamen der Bilder ist auch hier erkennbar, dass eine sinnvolle Füllung der alt-Texte im Google-Ranking vorteilhaft ist.

Abb. 3.25: Alternativ-Text bei Bildern als Ranking-Faktor

Aussagekräftige title- und alt-Attribute

Erzeugen Sie eine korrekte robots.txt-Datei!

Wie sich ein Crawler beim Besuch Ihrer Domain verhalten soll, regelt die Datei robots.txt. In dieser Datei legen Sie fest, ob und wie die Website besucht werden darf. Sie haben die Möglichkeit, gewisse Bereiche Ihrer Website für bestimmte Suchmaschinen zu sperren. Legen Sie zumindest eine standardmäßige robots.txt-Datei in das Root-Verzeichnis.

Darüber gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Content in den Suchergebnissen landet. Zum Einen verhindern Sie die Indexierung mit den Meta-Tags „noindex“ bzw. „Nofollow“ für eine komplette Seite. Zum Anderen und viel sicherer ist der Einsatz einer .htaccess-Datei, mit der Sie Verzeichnisse durch Kennwörter schützen. Möchten Sie bereits gecrawlten Content entfernen, verwenden Sie dazu die Google Webmaster-Tools.

The Web Robots Pages

Validator für die robots.txt-Datei

URL‘s aus dem Suchmaschinen-Index entfernen

So arbeiten Sie richtig … Vermeiden Sie …
Schützen Sie heikle Bereiche nicht per robots.txt Hochladen nutzloser Suchergebnisseiten

Crawlen automatisch erstellter Seiten ohne Wert

Indexieren temporär erstellter Zielseiten

Tabelle 3.13: Richtlinien zur robots.txt

Stärkeren Schutz bieten Verschlüsselung oder mit einer .htaccess-Datei passwortgeschützte Verzeichnisse. Damit spezielle Bereiche nicht in den Suchergebnissen der Suchmaschine auftauchen, fügen Sie „noindex“ in die robots Meta-Tags ein. Beachten Sie, dass für Subdomains eigene robots.txt-Dateien erforderlich sind.

Praxis-Tipp: Backend-Zugang per .htaccess-Datei schützen

Ein komplettes Web-Verzeichnis (z. B. Zugang zum Backendbereichs eines Shops) schützen Sie bequem per .htaccess-Datei. Den Zugriff erhält nur derjenige, der das Kennwort der .htpasswd-Datei kennt. Beide Dateien erstellen Sie mit einem Texteditor und speichern diese zunächst lokal ab mit folgenden Dateinamen: _.htaccess und _.htpasswd. Der Code einer .htaccess-Datei sieht exemplarisch wie in Listing 3.7 dargestellt aus. Mit AuthUserFile definieren Sie den Speicherort der Passwort-Datei, mit AuthName legen Sie einen kurzen Beschreibungtext fest.

AuthType Basic
AuthUserFile /var/www/vhosts/domain.tld/httpdocs/verzeichnis/.htpasswd
AuthName "Administrationszugriff für Online-Shop"
require valid-user

Listing 3.7: Quellcode einer .htaccess-Datei

Eine einfache .htpasswd-Datei sieht möglicherweise wie in Listing 3.8 aus. Der Teil vor dem Doppelpunkt entspricht dem zugriffsberechtigten Benutzernamen, der Teil danach ist das verschlüsselte Kennwort. Beide Textdateien legen Sie in das zu schützende Verzeichnis und benennen die Namen so um, dass Sie das Zeichen vor dem Punkt entfernen. Die Dateien heißen dann online .htaccess und .htpasswd (inklusive Punkt). Ein verschlüsseltes Kennwort generieren Sie mit Hilfe eines Passwort-Generators. Sehr einfach geht dies mit dem .htpasswd Generator des Online-Forums phpBB.

wolfgang:$1$cTi.6yTB$IuklC0CRhBz/zD5sHTSnU.

Listing 3.8: Quellcode einer .htpasswd-Datei

.htpasswd Generator

Literatur

  • Yvonne von Bischopinck, Michael Ceyp: Suchmaschinen-Marketing. Springer, 2009, ISBN 978-3-540-76513-4
  • Steven Broschart: Suchmaschinenoptimierung & Usability, Franzis Verlag, 2009, ISBN 3772374492
  • Tara Calishain, Rael Dornfest: Google Hacks: 100 Insider-Tricks & Tools, O'Reilly, 2003, ISBN 3-89721-362-1
  • Sebastian Erlhofer: Suchmaschinen-Optimierung für Webentwickler, 4. Auflage, Galileo-Press, 2008, ISBN 3-8362-1233-1
  • Mario Fischer: Website Boosting 2.0, mitp, 2008, ISBN 3-8266-1703-7
  • Thomas Kaiser: Top Platzierungen bei Google & Co, Business-Village, 2009, ISBN 3-9383-5849-1
  • Lukas Stuber: Suchmaschinen-Marketing: Direct Marketing im Internet, Orell Füssli, 2004, ISBN 3-280-05102-9
  • Tom Alby, Stefan Karzauninkat: Suchmaschinenoptimierung. Professionelles Website-Marketing für besseres Ranking, Hanser Fachbuchverlag, 2007, ISBN 978-3-446-41027-5
  • Eric Enge, Stephan Spencer, Rand Fishkin, Jessie C. Stricchiola: The Art of SEO - Mastering Search Engine Optimization, O'Reilly, 2009, ISBN 978-0-596-51886-8
Persönliche Werkzeuge
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