Geltungsbereich
Aus ShopleiterWiki
Inhaltsverzeichnis |
Elemente und Terminologien
Für die Konfiguration eines eigenen Online-Shops mit der Shop-Software Magento ist es unerlässlich, dass Sie sich mit den grundlegenden Fachbegriffen auskennen. Loggen Sie sich im Backend ein und schauen sich im System-Menü: Dann erscheinen sehr häufig die drei Geltungsbereiche: Global, Website und Store View. Der Store selber zählt nicht zu den Geltungsbereichen.
- Global: Sämtliche Einstellungen und Informationen die global sind gelten in der gesamten Magento-Installation für alle erstellten Shops bzw. Store Views.
- Website: Die Website ist das zentrale Dach, unter dem Sie alle Online-Shops bündeln, d. h. eine Website besteht aus einem oder mehreren Stores. Diese Stores teilen sich den gleichen Warenkorb und greifen auf die gleichen Kunden- und Bestellinformationen zu. Erstellen Sie Stores in verschiedenen Websites, so ist eine gemeinsame Datenverwaltung nicht möglich.
- Store: Auf der Store Ebene bestimmen Sie, welche Produkte der Kunde zu sehen bekommt. Dies erledigen Sie über unterschiedlich konfigurierte Root-Kategorien. Ein Store sammelt alle Store Views, die auf den gleichen Produktkatalog zugreifen.
- Store View: Jeden einzelnen Online-Shop bezeichnet man in Magento als Store View, dieser bestimmt die Darstellung eines Stores für den Shop-Kunden. Hauptsächlich benutzt man dies für Shops in unterschiedlichen Sprachvarianten. So legen Sie bspw. zwei Store Views an, je einen in deutscher und einen in englischer Sprache. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie Ihre Artikel zweierlei Kunden-Clientel anbieten: Privatkunden und gewerblichen Kunden. Oft nutzt man hierbei unterschiedliche Layouts.
Bevor Sie mit dem Start Ihrer Shop-Installation loslegen, schauen Sie sich vorab die nachfolgenden Beispiele an. Dadurch wird es für Sie leichter, Ihr Geschäftsmodell auf ein passendes Szenario anzuwenden, und die Unterschiede besser zu verstehen:
Eine Website mit einem einzigen Store
Szenario 1
Gerade für den Einstieg in den Online-Handel und kleinere Online-Shops ist dies die bevorzugte Installationsart: Eine Website, ein Store und eine Store View, z. B. eine Website für Notebooktaschen, der sich an Endkunden richtet (B2C). Genauere Kenntnisse des Multistore-Konzepts sind hierzu nicht wichtig. Verschaffen Sie sich dennoch einen groben Überblick, denn so verstehen Sie leichter, warum manche Einstellungen als Geltungsbereich Global, Store oder Store View besitzen.
Eine Website mit mehreren Stores
Szenario 2
Das Basis-Szenario 1 lässt sich leicht erweitern und an Ihre wachsenden Bedürfnisse anpassen. Legen Sie innerhalb einer Website weitere Stores mit eigener Store View an und bedienen Sie somit verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Stores, z. B.: einen Store für Endkunden (B2C) und einen Store für Reseller (B2B).
Mehrere (eigenständige) Websites mit mehreren Stores
Szenario 3
Die beiden ersten Szenarios lassen sich ohne Probleme zum dritten Szenario (Multiple Stores) weiterentwickeln. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn Sie völlig unterschiedliche Artikel anbieten wollen (Diversifikation), z. B. eine eigene Website für Notebooktaschen und eine weitere Website für antiquarische Bücher. Beachten Sie jedoch, dass in diesem Fall alle Informationen im Shop getrennt gespeichert werden, wie Artikel-, Kunden- und Bestellinformationen.
